Biopsychosoziales Modell

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Das Biopsychosoziale Modell betrachtet Gesundheit und Krankheit nie isoliert, sondern als Zusammenspiel von drei Ebenen: körperlich, psychisch und sozial. Diese Sichtweise bildet die Grundlage meiner Arbeit bei Organic Moves.

Die drei Ebenen

Körperlich: genetische Veranlagung, Hormonhaushalt, Immunsystem, Ernährung, Bewegung.

Psychisch: Emotionen, Gedanken, Verhaltensmuster — etwa Stress, Ängste oder depressive Verstimmungen.

Sozial: Familie, Arbeit, Kultur und soziale Unterstützung.

Keine dieser Ebenen wirkt für sich allein. Erst ihr Zusammenspiel erklärt, warum zwei Menschen mit demselben Befund ganz unterschiedlich reagieren.

So wende ich das Modell bei Organic Moves an

In meiner Praxis bedeutet das: Ich schaue nicht nur auf ein einzelnes Symptom, sondern frage nach dem Gesamtbild — Ihrem Alltag, Ihrer Belastung, Ihrem Umfeld. Med. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und achtsame Bewegungsarbeit setzen gezielt an allen drei Ebenen an, statt nur oberflächlich zu entspannen.

Dabei gehe ich individuell und situativ vor: Zu Beginn jeder Stunde nehme ich wahr oder erfrage, was gerade im Vordergrund steht — und entwickle gemeinsam mit Ihnen im Moment den passenden Ansatz, statt nach einem starren Schema vorzugehen.

Warum das wichtig ist

Wer nur die körperliche Ebene behandelt, übersieht oft die eigentliche Ursache. Das biopsychosoziale Modell hilft, Zusammenhänge zu erkennen und eine Methode zu wählen, die wirklich zu Ihrer Situation passt.